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Apple kann in seinem Geschäftsgeheimnisstreit mit ehemaligen Beschäftigten und OpenAI ausgewählte Interviewunterlagen und weitere Beweismitt...

Apple kann in seinem Geschäftsgeheimnisstreit mit ehemaligen Beschäftigten und OpenAI ausgewählte Interviewunterlagen und weitere Beweismittel erhalten. Eine Anordnung eines Bundesgerichts vom 13. Oktober 2026 beschleunigt diese Herausgabe, entscheidet jedoch nicht darüber, ob Geschäftsgeheimnisse entwendet wurden.
Sarah Perez von TechCrunch berichtete über die Entscheidung. Die zugrunde liegende gerichtliche Anordnung, die der US-Bezirksrichter Edward J. Davila erlassen hat, gibt Apples Antrag nur teilweise statt und unterscheidet in mehreren Punkten, welche Unterlagen jetzt vorgelegt werden müssen.
Die Anordnung betrifft das Verfahren 5:26-cv-07078-EJD, Apple Inc. v. Chang Liu, et al., vor dem Northern District of California. Laut dem Hintergrundabschnitt der Anordnung reichte Apple die Klage am 10. Juli 2026 ein.
Zu den zulässigen Dokumentenanforderungen gehören Unterlagen, die zur Anleitung oder Durchführung von Interviews mit Apple-Bewerbern für OpenAIs Gruppen für Consumer-Hardware und Robotik verwendet wurden. Dazu zählen Checklisten, Leitfäden, Anweisungen, Handbücher und Skripte sowie technische Präsentationen oder andere Unterlagen, die diese Interviews dokumentieren, und Verweise auf Apple-Technologie oder -Komponenten.
Das Gericht ordnete außerdem die Herausgabe forensischer Images an, die bereits im Zusammenhang mit den Ansprüchen gesammelt wurden, einschließlich der benannten Images, auf die sich der Sachverständige der Beklagten stützt. Eine weitere zulässige Anforderung betrifft LINE-Konversationen zwischen Chang Liu und Alyssa Peng ab dem 1. Januar 2026.
Dabei handelt es sich um klar definierte Beweiskategorien. Die Entscheidung gewährt Apple keinen uneingeschränkten Zugang zu sämtlichen Rekrutierungsunterlagen von OpenAI oder zu jeder privaten Unterhaltung seiner Beschäftigten.
Für die zulässigen Anforderungen müssen die Beklagten innerhalb von 14 Tagen nach der Anordnung antworten. Für bereits im Zusammenhang mit dem Verfahren gesammelte Materialien gilt eine kürzere Frist von fünf Tagen.
| Beweismittel oder Verfahren | Was die Anordnung zulässt |
|---|---|
| Bereits gesammelte relevante Materialien | Antworten innerhalb von fünf Tagen nach der Anordnung |
| Weitere Materialien innerhalb der zulässigen Anforderungen | Antworten innerhalb von 14 Tagen nach der Anordnung |
| Einzelvernehmungen | Chang Liu, Tang Yew Tan und Alyssa Peng, vorbehaltlich der vom Gericht gesetzten Umfangsgrenzen |
| Aussage eines Unternehmensvertreters | Benannte Vertreter zum zulässigen Thema der organisatorischen Rollen |
Die Anordnung legt den Zeitpunkt der Vernehmungen unter Bezugnahme auf Apples Erhalt der relevanten Antworten fest, im Allgemeinen innerhalb von 30 Tagen, wie für jede Kategorie angegeben. Diese Bedingungen sind wichtig: Die Fristen dürfen nicht auf die Behauptung verkürzt werden, dass jedes angeforderte Interview oder jede Vernehmung innerhalb von fünf Tagen stattfinden müsse.
Apple behauptet, dass ehemalige Beschäftigte vertrauliche Informationen mitgenommen hätten und dass Rekrutierungsinteraktionen OpenAI den Zugang dazu erleichtert hätten. Das Gericht fasst Vorwürfe zu geschützten Informationen, Interviews mit Apple-Beschäftigten und Vorgängen rund um das Ausscheiden bei Apple zusammen.
Interviewunterlagen könnten dazu beitragen festzustellen, was angefordert, besprochen oder präsentiert wurde. Deshalb ist ihr Inhalt für das Verfahren relevant, insbesondere solange ein Antrag auf eine einstweilige Verfügung anhängig ist.
Die Vorwürfe bleiben umstritten. Die Anordnung zur Herausgabe einer Präsentation oder Nachricht ist eine Entscheidung über die Beweiserhebung; sie stellt nicht fest, dass das Material eine rechtswidrige Aneignung beweist. Das Gericht lehnte es in diesem Stadium zudem ab, gegensätzliche Schlussfolgerungen forensischer Sachverständiger zu mutmaßlicher Löschung oder Beweisvereitelung zu entscheiden.
Der Richter lehnte eine beschleunigte Herausgabe umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsunterlagen zu Metalloberflächen, Energieverwaltung und Batteriefunktionen für Consumer-Hardware ab. Laut der Anordnung sollten diese Anforderungen angemessener im regulären Beweisverfahren zur Sache behandelt werden.
Zudem vertagte das Gericht eine Entscheidung über Anforderungen und Vernehmungsthemen, die den Begriff „Apple Originated Information“ verwenden. Das Gericht hielt diese Definition für zu unbestimmt und wies Apple an, sich mit den Beklagten abzustimmen und innerhalb von fünf Tagen eine stärker eingegrenzte Definition vorzulegen, falls es diese Anforderungen weiterverfolgen möchte.
Dies sind unterschiedliche Verfahrensausgänge. Für einige Unterlagen wurde eine beschleunigte Behandlung abgelehnt; andere Anforderungen wurden bis zur Klärung zurückgestellt. Keiner dieser Ausgänge sollte als endgültige Entscheidung dargestellt werden, dass Apple die Informationen niemals verlangen kann.
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TechCrunch ordnet den Streit in OpenAIs Entwicklung von Consumer-Hardware ein, die bei einigen Aktivitäten mit Smartphones konkurrieren könnte. Dieser wirtschaftliche Hintergrund hilft zu erklären, warum die Rekrutierung aus Apples Hardware-Teams Aufmerksamkeit erregt hat.
Die Anordnung zur Beweisoffenlegung selbst legt weder ein Veröffentlichungsdatum noch ein endgültiges Gerätedesign oder einen späteren Wettbewerbsverlauf fest. Ihre unmittelbare Wirkung ist enger: Sie verpflichtet zur schnelleren Herausgabe konkreter Beweismittel und begrenzt zugleich Umfang und Belastung von Apples Anforderungen.
Nein. Die Anordnung vom 13. Oktober betrifft die beschleunigte Beweisoffenlegung und entscheidet nicht über eine Haftung wegen rechtswidriger Aneignung von Geschäftsgeheimnissen.
Die Anordnung umfasst bestimmte Materialien zur Anleitung von Interviews mit Apple-Bewerbern für OpenAIs Gruppen für Consumer-Hardware und Robotik. Dazu gehören auch Dokumente, die Interviewinhalte oder Verweise auf Apple-Technologie oder -Komponenten festhalten.
Für die zulässigen Anforderungen gilt im Allgemeinen eine Antwortfrist von 14 Tagen ab Erlass der Anordnung. Materialien, die bereits für das Verfahren gesammelt wurden, unterliegen einer Frist von fünf Tagen.
Die Anordnung erlaubt die benannte Anforderung für LINE-Konversationen zwischen Chang Liu und Alyssa Peng seit dem 1. Januar 2026. Diese Erlaubnis erstreckt sich nicht auf die Nachrichten aller Beschäftigten.
Nein. Umfassende Anforderungen zu Metalloberflächen, Energieverwaltung und Batteriefunktionen erhielten keine beschleunigte Behandlung und wurden dem regulären Beweisverfahren zur Sache überlassen.
Der Quellartikel verlinkt direkt auf eine öffentliche Kopie der zehnseitigen gerichtlichen Anordnung. Leser können dieses Dokument nutzen, um die zulässigen Anforderungen, Fristen und Einschränkungen zu prüfen.
Apple erhielt beschleunigten Zugang zu bestimmten Interviewunterlagen, forensischen Images und LINE-Konversationen sowie begrenzte Rechte auf Vernehmungen. Umfassendere Anforderungen zu Hardwareforschung erhielten nicht dieselbe beschleunigte Behandlung.
Die Entscheidung bringt die Beweiserhebung voran; sie entscheidet nicht über die Vorwürfe zu Geschäftsgeheimnissen.
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