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Der geplante Börsengang von Nscale steht Berichten zufolge vor einer Lücke zwischen der angestrebten Unternehmensbewertung und dem Preis, de...

Der geplante Börsengang von Nscale steht Berichten zufolge vor einer Lücke zwischen der angestrebten Unternehmensbewertung und dem Preis, den einige Investoren akzeptieren würden. IT Home zufolge, das sich auf Bloomberg und mit den Gesprächen vertraute Personen beruft, hatte Nscale eine Bewertung von rund 30 Milliarden US-Dollar angestrebt.
Einige Investoren hielten Berichten zufolge eine Spanne von 16 bis 19 Milliarden US-Dollar für besser vertretbar. Diese Zahlen beschreiben Verhandlungen und weder einen angekündigten Emissionspreis noch eine abgeschlossene Neubewertung. Dem Bericht zufolge dauern die Gespräche an; eine endgültige Entscheidung wurde noch nicht getroffen.
Nscale bietet KI-Cloud-Infrastruktur und verbindet dabei Softwaredienste mit Rechenkapazität, Rechenzentren und Energieversorgung. Der berichtete Widerstand der Investoren kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Marktteilnehmer die Kosten für den Aufbau dieser Infrastruktur und die letztlich möglichen Erträge neu bewerten.
Der Bericht von IT Home bringt die Bewertungsdebatte mit Rückschlägen in anderen Bereichen der Branche in Verbindung, darunter dem berichteten Scheitern der Börsenpläne des australischen KI-Rechenzentrumsunternehmens Firmus. Diese Punkte bilden den berichteten Markthintergrund ab; sie belegen nicht, dass Nscale den eigenen Börsengang abgesagt hat.
Die numerische Lücke ist erheblich. Eine Bewertung von 16 bis 19 Milliarden US-Dollar läge etwa 37 bis 47 Prozent unter einem Zielwert von 30 Milliarden US-Dollar. Daher ist es präziser, die berichtete Spanne direkt zu nennen, statt zu sagen, eine vereinbarte Bewertung sei schlicht halbiert worden.
Dem Bericht zufolge zog sich Microsoft nach Verzögerungen im Zusammenhang mit Engpässen bei der Stromversorgung aus einem Rechenzentrumsprojekt mit Nscale im Vereinigten Königreich zurück. Microsoft wird darin sowohl als Investor als auch als Kunde bezeichnet.
Der berichtete Rückzug betrifft ein bestimmtes Projekt. Daraus sollte weder abgeleitet werden, dass Microsoft alle Beziehungen zu Nscale beendet hat, noch, dass alle Rechenzentrumsentwicklungen von Nscale vor demselben Problem stehen.
Die übergeordnete Frage für Infrastrukturinvestoren lautet, ob Finanzierung, Netzanschlüsse, Bau und Kundennachfrage rechtzeitig zusammenkommen. Ein Vertrag oder eine geplante Anlage stellt noch keine nutzbare GPU-Kapazität bereit, solange die unterstützende Infrastruktur nicht fertiggestellt ist.
Aus der eigenen Mitteilung von Nscale vom 18. September geht hervor, dass das Unternehmen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) eine Registrierungserklärung auf Formular S-1 für ein geplantes Angebot von Stammaktien eingereicht hat. Außerdem heißt es darin, dass das Unternehmen die Notierung an der New York Stock Exchange unter dem Börsenkürzel NSCL beantragt hat.
Zum Zeitpunkt dieser Mitteilung waren weder die Anzahl der Aktien noch die Preisspanne des Angebots festgelegt. In der Mitteilung wurde ausdrücklich erklärt, dass die Registrierungserklärung noch nicht wirksam geworden war. Diese Aussage beschreibt den Stand vom 18. September und sollte nicht als aktuelle Bestätigung des genauen regulatorischen Status verstanden werden.
Der spätere Medienbericht besagt, dass das Unternehmen auf Anmerkungen der SEC einging und noch keine formelle Investoren-Roadshow begonnen hatte, obwohl eine berichtete Wartefrist abgelaufen war. Diese Angaben werden weiterhin Personen zugeschrieben, die mit dem Prozess vertraut sind. Der Ablauf einer Wartefrist allein beweist weder, dass ein Angebot bepreist wurde, noch, dass die Aktien gehandelt werden.
Die Mitteilung von Nscale vom 25. September bietet eine belastbarere Grundlage für Aussagen zur jüngsten Finanzierung des Unternehmens. Nscale kündigte eine Wandelanleihefinanzierung vor dem Börsengang in Höhe von 3,36 Milliarden US-Dollar an, angeführt von Third Point und unterstützt von Investoren wie NVIDIA, von Apollo verwalteten Fonds, Citadel, Hudson Bay Capital und dem Abu Dhabi Investment Council.
Die Finanzierung wird nicht als eine einzige, bereits vollständig erhaltene Zahlung beschrieben:
| Finanzierungskomponente | Offiziell angekündigte Bedingungen |
|---|---|
| Erste Tranche | 2,36 Milliarden US-Dollar bei Abschluss |
| Zusätzliche Zusage von NVIDIA | 1 Milliarde US-Dollar; die Auszahlung wird für Mitte November 2026 erwartet |
| Finanzierungsinstrument | Wandelanleihen |
| Umwandlung | Automatisch bei Abschluss eines Börsengangs in Stammaktien oder für NVIDIA in nicht stimmberechtigte Aktien |
Die angekündigte Finanzierung unterscheidet sich somit von einer einfachen, bepreisten Eigenkapitalrunde. Der Gesamtbetrag der Finanzierung sollte außerdem nicht mit einer bestätigten Bewertung am öffentlichen Markt verwechselt werden.
Dem Bericht von IT Home zufolge verlor CoreWeave in der vorangegangenen Woche etwa ein Viertel seines Börsenwerts, während die Nebius-Aktie innerhalb von zwei Wochen um 32 Prozent fiel. Außerdem nennt der Bericht höhere Kreditkosten und Unsicherheit über langfristige Erträge aus KI als Faktoren, die Infrastrukturunternehmen belasten. Dabei handelt es sich um zeitbezogene, berichtete Marktbeobachtungen und nicht um aktuelle Echtzeitkurse.
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Der Bericht greift außerdem frühere Bloomberg-Berichterstattung über Nscale-Projekte in Norwegen und West Virginia sowie ein mögliches Fundraising-Ziel von bis zu 3 Milliarden US-Dollar beim Börsengang auf. Für das norwegische Vorzeigeprojekt nennt er Lecks im Kühlsystem, regulatorische Anforderungen, Bauverzögerungen und einen Brand als Gründe für eine Verzögerung von etwa sechs Monaten. Diese projektspezifischen Angaben wurden für diesen Artikel nicht unabhängig anhand von Bauunterlagen bestätigt.
Derselbe Bericht ordnet Nscale in eine größere Gruppe verschobener Börsengänge ein und nennt Oura sowie Bamboo Insurance Services. Dem schwierigen Umfeld stellt er hohe Erwartungen an eine mögliche Börsennotierung von Anthropic gegenüber. Diese Erwartungen beruhen weiterhin auf Marktberichten und stellen weder einen bestätigten Zeitplan noch eine Garantie für ein bestimmtes Ergebnis des Börsengangs dar.
Die nächsten wichtigen öffentlichen Meilensteine für Nscale sind ein aktualisierter Prospekt, eine angekündigte Preisspanne, eine Roadshow und – falls der Börsengang fortgesetzt wird – die endgültige Preisfestsetzung. Bis dahin sind die berichteten Bewertungsvorstellungen ein Hinweis auf laufende Verhandlungen und kein feststehendes Ergebnis.
Die hier geprüften Quellen belegen nicht, dass ein Börsengang bereits abgeschlossen wurde. Nscale hat ein geplantes Angebot angekündigt, während der Bericht vom 19. Oktober von noch offenen Bewertungsverhandlungen spricht.
Dem Bericht zufolge hatte das Unternehmen rund 30 Milliarden US-Dollar angestrebt. Einige Investoren bevorzugten Berichten zufolge 16 bis 19 Milliarden US-Dollar. In den geprüften Materialien wurde jedoch keine endgültige Bewertung des Angebots bekannt gegeben.
In der Mitteilung von Nscale vom 18. September heißt es, das Unternehmen habe bei der New York Stock Exchange die Verwendung des Kürzels NSCL beantragt. Die Beantragung eines Börsenkürzels ist nicht gleichbedeutend mit dem Abschluss eines Angebots und der Aufnahme des Handels.
In der Mitteilung wird eine erste Tranche von 2,36 Milliarden US-Dollar sowie eine zusätzliche Zusage von NVIDIA über 1 Milliarde US-Dollar genannt, deren Auszahlung für Mitte November erwartet wird. Der Gesamtbetrag sollte nicht als Beleg dafür verstanden werden, dass beide Tranchen bis zum 19. Oktober bereits ausgezahlt worden waren.
Der Bericht betrifft den Rückzug aus einem einzelnen Rechenzentrumsprojekt im Vereinigten Königreich. Er stützt nicht die weitergehende Schlussfolgerung, dass sämtliche Beziehungen zwischen Microsoft und Nscale beendet wurden.
Die KI-Infrastruktur ist darauf angewiesen, dass nutzbare Stromversorgung, Kühlung, Gebäude, Netzwerke und Rechenhardware gleichzeitig verfügbar sind. Verzögerungen können den Zeitpunkt verschieben, zu dem vertraglich vereinbarte Kapazitäten bereitstehen. Deshalb ist die operative Umsetzung neben der Finanzierung entscheidend.
Nscale stößt Berichten zufolge bei seinem angestrebten Börsenwert von rund 30 Milliarden US-Dollar auf Widerstand von Investoren; einige bevorzugen eine Bewertung von 16 bis 19 Milliarden US-Dollar. Die offiziellen Unterlagen bestätigen ein geplantes Angebot und eine separate Wandelanleihefinanzierung, während der endgültige Preis am öffentlichen Markt in den geprüften Quellen ungeklärt bleibt.
Die Bewertungsdebatte betrifft berichtete Verhandlungen und keinen abgeschlossenen Börsengang oder eine angekündigte endgültige Preissenkung.
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